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Günstig reisen mit dem Wohnmobil: Spartipps für Berliner Familien

Urlaub mit dem Wohnmobil: Günstig raus aus Berlin, rein ins Leben

Die Preise für Flüge gehen durch die Decke, im Supermarkt zuckt man jedes Mal beim Bezahlen zusammen und selbst das Tanken wird zum kleinen Abenteuer. Viele Familien aus Berlin überlegen gerade, wie sie trotzdem rauskommen, ohne gleich das ganze Urlaubsgeld auf einen Schlag zu verpulvern. Es gibt eine Alternative, die oft übersehen wird: Mit dem Wohnmobil oder Camper auf Tour gehen. Klingt erst mal nach Abenteuer, ist aber vor allem eines – ziemlich praktisch, wenn es ums Budget geht.

Flugpreise, Ferienhäuser, Ferienkasse – was bleibt übrig?

Wer in den Sommerferien mit zwei oder mehr Kindern verreisen will, merkt schnell: Fliegen ist nicht mehr das, was es mal war. Die Preise für Flugtickets steigen, auch weil Kerosin und Gebühren teurer werden. Selbst wenn die Steuern auf Flüge mal leicht sinken, geben die Airlines das selten direkt weiter. Am Ende steht man am Gate und fragt sich, wie das alles zusammenpasst, so viel Geld für so wenig Platz, dazu noch das Gedränge am Check-in, Verspätungen und das große Glücksspiel mit dem Gepäck.

Ich habe es oft genug erlebt: Familien, die bei der Camper-Übergabe erzählen, dass sie eigentlich nach Spanien oder Italien fliegen wollten, dann aber nachgerechnet haben. Vier Flugtickets, Unterkunft, Mietwagen, Essen – schnell ist man bei ein paar tausend Euro. Und das für eine oder zwei Wochen. Kein Wunder, dass viele inzwischen lieber auf dem Boden bleiben.

Letzten Sommer stand eine Familie mit zwei Kindern bei uns auf dem Hof in Lichtenberg. Eigentlich war ein Flug nach Mallorca geplant. Zwei Tage später kam eine Nachricht vom Campingplatz an der Müritz: „Beste Entscheidung überhaupt. Die Kinder angeln, wir sitzen mit Kaffee am Wasser. Und das Geld für den Mietwagen haben wir uns komplett gespart.“

Warum Camping mit dem Wohnmobil günstiger sein kann

Die Rechnung ist ehrlich gesagt ziemlich einfach. Wer ein Wohnmobil mietet, spart nicht nur die Flugkosten. Man spart auch bei der Unterkunft, weil das eigene Bett immer dabei ist. Am meisten merkt man das beim Essen – unterwegs wird viel selbst gekocht, und das meiste lässt sich ohne großen Aufwand draußen oder im Camper zusammenstellen. Die letzte Rückmeldung kam von einer Familie, die abends am See saß, während die Kinder noch irgendwo zwischen Ufer und Kiefern unterwegs waren. Statt Restaurantbesuch gab es Kartoffeln vom Bauernhof um die Ecke und Würstchen vom kleinen Dorfladen. Wer einen guten Stellplatz findet, zahlt für die Nacht oft weniger als für ein Hotelzimmer. In Brandenburg oder rund um die Ostsee gibt es viele kleine Plätze, bei denen man nicht das Gefühl hat, in einer Dauercamping-Siedlung zu landen.

Natürlich ist auch beim Camping nicht alles gratis. Die Miete fürs Wohnmobil, Sprit, Stellplätze, manchmal eine kleine Gebühr für Strom oder Wasser – all das gehört dazu. Aber wenn man mal gegenrechnet, wie viel ein Flug, ein Mietwagen und eine Ferienwohnung in der Hauptsaison kosten, ist das Wohnmobil oft die günstigere Alternative. Gerade für Familien, die nicht jeden Tag essen gehen wollen.

Flexibel unterwegs: Spontan abbiegen statt stundenlang planen

Was beim Camping mit dem Wohnmobil wirklich hilft: Man ist nicht auf einen festen Ort festgelegt. Wer merkt, dass es auf dem gebuchten Platz zu voll wird oder das Wetter kippt, fährt einfach weiter. Ich habe es schon erlebt, dass Familien am dritten Tag angerufen haben: „Wir stehen jetzt doch auf einem kleinen Naturplatz am See, viel entspannter als der große Campingplatz, den wir zuerst wollten.“ Diese Freiheit nimmt viel Stress raus, gerade mit Kindern oder Hund.

Apropos Hund: Wer einen vierbeinigen Mitfahrer hat, findet in unserer Übersicht zu hundefreundlichen Campingplätzen rund um Berlin ein paar echte Geheimtipps. Viele Plätze nehmen Hunde ohne Aufpreis, manche haben sogar einen eigenen Hundestrand.

Wer nicht an die Schulferien gebunden ist, findet im Mai oder September oft leere Plätze und noch entspanntere Preise. Und selbst in der Hochsaison gibt es immer noch eine Lücke, wenn man flexibel bleibt und nicht auf den großen Luxusplatz mit Animation besteht.

Dieses Gefühl, einfach spontan die Richtung zu ändern oder noch eine Nacht am Lieblingsplatz dranzuhängen, ist der eigentliche Gewinn. Freiheit bekommt hier ein ganz eigenes Gewicht – keine Stornogebühren, keine festen Essenszeiten, kein Kofferpacken am Vorabend. Einfach losfahren und unterwegs entscheiden.

Was kostet eine Tour mit dem Wohnmobil wirklich?

Die Frage kommt fast bei jeder Übergabe: Was kostet das am Ende alles zusammen? Klar, die Mietpreise schwanken je nach Saison und Fahrzeugtyp. Für ein durchschnittliches Wohnmobil für vier Personen zahlt man in Berlin in den Sommerferien vielleicht 120 bis 150 Euro pro Tag. Dazu kommt Sprit, je nach Strecke etwa 10 bis 12 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Wer langsam fährt, kommt günstiger weg. Stellplätze gibt es ab 15 Euro pro Nacht, größere Campingplätze nehmen in der Hauptsaison auch mal 40 Euro, aber inklusive Strom, Wasser, oft auch Dusche und Waschmaschine.

Das Essen bleibt der größte Sparfaktor. Wer sich unterwegs selbst versorgt, kommt mit einem Familienbudget von 10 bis 15 Euro pro Tag aus. Einmal die Woche ein Eis oder ein Restaurantbesuch, das passt dann trotzdem noch rein. Und die Erfahrung zeigt: Kinder finden es oft spannender, Stockbrot am Feuer zu machen, als im Ferienresort am Buffet zu stehen. Letztes Jahr habe ich eine Familie verabschiedet, die auf ihrer Route alle zwei Tage einen anderen Bauernhof angepeilt hat – am Ende war die Urlaubskasse kaum angetastet, aber die Kinder hatten an jeder Station eine neue Geschichte.

Gebrauchte Camper, Mietmodelle und Führerschein – was man wissen muss

Nicht jeder hat Lust, gleich ein eigenes Wohnmobil zu kaufen. Wer erst mal testen will, kommt mit einer Miete gut weg. Wer öfter fährt, kann auch über einen gebrauchten Camper nachdenken. Die Nachfrage ist hoch, aber es gibt immer wieder Modelle, die noch in gutem Zustand sind. Beim Kauf oder bei der Miete auf das zulässige Gesamtgewicht achten. Viele Wohnmobile haben über 3,5 Tonnen, da braucht man einen anderen Führerschein als nur Klasse B. Wer unsicher ist, kann sich hier zur richtigen Fahrerlaubnis für Wohnmobile informieren.

Bei der Übergabe nehme ich mir immer Zeit, alles zu zeigen: Wo kommt das Frischwasser rein, wie funktioniert die Gasflasche, was muss man beim Strom beachten? Viele unterschätzen am Anfang das Thema Zuladung – der halbe Keller bringt nicht viel, wenn der Camper dann überladen ist. Lieber gezielt packen. Zwei Kisten für die Familie reichen meist, dazu noch ein paar Basics für das Kochen unterwegs. Wer zu viel mitschleppt, sucht am dritten Tag nur noch nach dem Dosenöffner.

Natur, Freiheit und manchmal auch ein bisschen Improvisation

Einer der größten Vorteile: Man ist mitten in der Natur, nicht im Bettenbunker. Morgens wach werden, wenn die Vögel zwitschern, abends noch mal raus, wenn der See leer ist. Das klingt nach Klischee, ist aber wirklich so – jedenfalls, wenn man sich nicht auf den größten Campingplatz an der Ostsee stellt. Wer mit Kindern reist, merkt schnell: Die spielen auch auf einer Wiese am Waldrand oder am kleinen See, da braucht es kein Animationsprogramm. Und wenn das Wetter mal nicht mitspielt? Dann wird eben drinnen gespielt, gelesen oder ein Kartenspiel rausgeholt. Der Platz im Camper ist begrenzt, aber gerade das sorgt oft für die besten Geschichten.

Es gibt auch die kleinen Pannen: Die Gasflasche ist doch leer, der Stromanschluss sitzt zu tief, der Grillanzünder fehlt. Das gehört dazu. Meist lässt sich das mit einem kurzen Abstecher zum nächsten Dorfladen lösen. Und spätestens wenn man abends zusammensitzt, merkt man: Es braucht gar nicht viel für ein paar richtig gute Tage.

Wohnmobilurlaub – vielleicht doch ein günstige Alternative

Für viele, die zum ersten Mal mit dem Wohnmobil unterwegs sind, ist es eine neue Erfahrung, wie wenig Gepäck und Planung wirklich nötig sind. Nach der ersten Nacht merkt man, dass die Welt auch ohne WLAN und Hotelbuffet funktioniert. Und mit dem richtigen Camper, ein bisschen Flexibilität und Lust auf Neues geht mehr, als man denkt – manchmal reicht schon ein spontaner Abzweig an der Landstraße für einen echten Lieblingsplatz.

Vielleicht ist genau das die größte Überraschung beim ersten Wohnmobilurlaub: Dass man am Ende nicht die Hotelanlage vermisst, sondern die Abende vor dem Camper. Das Frühstück mit Blick auf den See. Die spontanen Umwege. Und dieses Gefühl, einfach losfahren zu können, wenn einem danach ist. Gerade für Familien, die in Berlin einen Camper mieten wollen, wird der Campingurlaub in Deutschland dadurch nicht nur günstiger, sondern auch persönlicher. Am Ende bleibt oft das, was man unterwegs erlebt hat – egal ob kurzer Wochenendtrip oder längere Familienreise mit dem Wohnmobil.

Camping für Anfänger: 10 Tipps, die dein erstes Abenteuer unvergesslich machen

Mit MioCamper beginnt dein Abenteuer genau so, wie du es dir vorstellst: flexibel, komfortabel und mit perfekter Ausstattung. Unsere Reisemobile bieten dir die ideale Basis, um Campingfreiheit in vollen Zügen zu genießen. Ganz gleich, ob du mit der ganzen Familie auf Tour gehst, ein romantisches Wochenende planst oder als Abenteurer auf eigene Faust die Welt erkundest – wir haben für jeden das passende Reisemobil. Lass dich von unseren Tipps inspirieren und starte mit einem guten Gefühl in deinen ersten Campingurlaub!

  1. Wähle das richtige Ziel:
    Für deinen ersten Campingausflug ist es ratsam, ein Ziel zu wählen, das nicht allzu weit von zu Hause entfernt ist. So ist der Stress während der Fahrt geringer und die Planung ist einfacher. Deutschland und die angrenzenden Länder wie die Niederlande, Österreich oder Frankreich eignen sich hervorragend, da sie über eine gut ausgebaute Camping-Infrastruktur verfügen. Mit MioCamper kannst du vom kompakten Kastenwagen für urbane Abenteuer bis zum geräumigen Familienmobil für ausgedehnte Naturerlebnisse das ideale Reisemobil für dein Reiseziel mieten.
  2. Plane deine Route – aber bleibe flexibel:
    Die Freiheit beim Campen besteht darin, dass man sich nicht strikt an einen Plan halten muss. Trotzdem hilft es gerade Anfängern, sich im Voraus eine grobe Route zurechtzulegen. Plane die Tagesetappen so, dass sie nicht zu lang werden und mache dir Notizen, wo du eine Pause einlegen kannst. Mit den Modellen von MioCamper, die unbegrenzte Freikilometer bieten, kannst du auch mal einen Abstecher machen, ohne auf die Kilometer achten zu müssen. Nützliche Apps wie Google Maps, Komoot oder Maps.me können dir bei der Suche nach der idealen Route und der Planung lohnender Zwischenstopps helfen.
  3. Das passende Reisemobil finden:
    Bei MioCamper findest du für jeden das passende Fahrzeug – ob für Soloabenteurer, Paare oder große Familien. Von nostalgischen Oldtimern wie „Emma“ bis hin zu modernen Familienmobilen wie „Lina“ mit viel Platz und Komfort. Unser Team erklärt dir bei der Abholung alles Wichtige, damit du dich gleich wohlfühlst und sicher unterwegs bist. 4.
  4. Nimm dir Zeit, dein Reisemobil kennenzulernen:
    Bevor es richtig losgeht, solltest du dich mit dem Wohnmobil, das du gemietet hast, vertraut machen. Fahre eine kleine Runde, um ein Gefühl für die Größe und das Handling zu bekommen. So vermeidest du böse Überraschungen auf der Autobahn. Typische Anfängerfehler sind zum Beispiel das Unterschätzen des Wendekreises oder das Vergessen der Fahrzeughöhe bei niedrigen Brücken oder Unterführungen. Bei MioCamper wird sich die Zeit genommen, alle Details des Fahrzeugs zu erklären – von der Bedienung der Bordelektronik bis zur Einstellung der Rückspiegel. Marian ist auch während der gesamten Reise euer Ansprechpartner, falls zwischendurch noch Fragen auftauchen oder etwas vergessen wurde.
  5. Camping mit Kindern – so kommt der Spaß nicht zu kurz:
    Auf kindgerechte Etappen und kinderfreundliche Campingplätze sollten Familien bei der Reiseplanung achten. Ideal sind spezielle Familiencampingplätze mit Spielplätzen und Kinderanimation. Damit die Kinder noch genügend Zeit zum Spielen haben, lohnt es sich außerdem, früh am Ziel anzukommen. Wohnmobile wie „Nele“ von MioCamper bieten genügend Platz und Komfort für Familienabenteuer.
  6. Packliste: Weniger ist mehr:
    Das Packen für eine Reise mit dem Wohnmobil kann knifflig sein, aber die Regel ist: Weniger ist mehr! Nimm nur das Nötigste mit, um Gewicht und Platz im Wohnmobil zu sparen. Praktisch: Bei einer Buchung über MioCamper sind viele Dinge wie Geschirr und Campingstühle bereits an Bord. So hast du mehr Platz für deine persönlichen Sachen. Hier ein kleines Beispiel für eine Packliste: Kleidung für jedes Wetter, festes Schuhwerk, Hygieneartikel, Taschenlampe, Verbandskasten, Ladekabel, Müllbeutel, Lebensmittelvorräte und persönliche Dokumente.
  7. Übernachtung – Campingplatz oder freie Unterkunft?
    Die ersten Nächte auf einem gut ausgestatteten Campingplatz sind für Einsteiger empfehlenswert. Dort gibt es saubere Sanitäranlagen, Stromanschlüsse und manchmal sogar kleine Supermärkte. Das Campen in der Natur ist in vielen Ländern stark reglementiert und erfordert Erfahrung. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir dir einen Besuch bei uns in Berlin, wo wir dich auch über Campingplätze beraten.
  8. Sicherheit im Wohnmobil – Immer alles gut verstauen:
    Vor jeder Fahrt solltest du dich vergewissern, dass alle Schränke fest verschlossen sind. Lose Gegenstände sollten gut verstaut sein. So vermeidest du unangenehme Überraschungen während der Fahrt. Wie du alles sicher verstaust, damit du dich voll auf die Straße konzentrieren kannst, zeigen wir dir bei MioCamper.
  9. Nützliche Apps für unterwegs:
    Es gibt viele hilfreiche Apps, die dich bei der Routenplanung und der Stellplatzsuche unterstützen. Park4Night und Campercontact sind großartige Tools für die Suche nach den besten Stellplätzen. Für Kurztrips von etwa 14 Tagen lohnt sich auch die App Landvergnügen, besonders wenn man mit Kindern unterwegs ist. Wer liebt es nicht, allein auf einem Bauernhof zu stehen und die ländliche Ruhe zu genießen? Mit einem gemieteten Wohnmobil von MioCamper ist man bestens ausgerüstet, um auch kurzfristig neue Orte zu entdecken, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
  10. Genieße die Freiheit des Campings:
    Camping bedeutet, die Freiheit zu genießen, dort anzuhalten, wo es dir gefällt. Ein romantischer Sonnenuntergang an einem See oder ein spontaner Abstecher auf den Gipfel eines Berges? Kein Problem! Mit den flexiblen Mietbedingungen von MioCamper hast du alle Möglichkeiten zur Gestaltung deiner Reise nach Lust und Laune. Ob für ein Wochenende oder eine längere Tour – wir haben das richtige Wohnmobil für dich.

Mach dich bereit für unvergessliche Erlebnisse, erholsame Momente in der Natur und eine Zeit voller Abenteuer. Mit MioCamper wird dein erster Campingtrip garantiert ein Erfolg – wir freuen uns, dich auf deinem Weg zu unterstützen!

Campen für Anfänger: Perfekt vorbereitet in den ersten Urlaub mit dem Wohnmobil starten

Hallo liebe Campingfreunde! Du hast dich entschieden, das Abenteuer Camping mit einem Wohnmobil zu beginnen? Herzlichen Glückwunsch! Es gibt kaum eine schönere Art, die Freiheit zu genießen und die Natur zu erkunden. In diesem Beitrag möchte ich dir einige wertvolle Tipps und Tricks an die Hand geben, damit dein erster Campingurlaub mit dem Wohnmobil ein voller Erfolg wird. Los geht’s!

Die Wahl des Reiseziels

Der erste Schritt für deinen Campingurlaub ist die Wahl des Reiseziels. Das klingt vielleicht einfach, aber es gibt ein paar Dinge zu beachten:

  • Eigene Vorlieben berücksichtigen: Magst du es lieber sonnig und warm oder bevorzugst du Schnee und Wintersport? Die Welt steht dir mit deinem mobilen Zuhause offen!
  • Nicht übernehmen: Gerade Anfänger neigen dazu, sich bei der Planung der Route zu übernehmen. Das kann zu stressigen Situationen führen, da du mit dieser neuen Art des Reisens noch nicht vertraut bist.

Reisetipps für Anfänger

Für den Anfang empfehle ich dir, innerhalb Deutschlands oder in nahegelegene Nachbarländer wie Österreich oder die Niederlande zu reisen. Diese Länder bieten eine gute Infrastruktur und komfortable Campingplätze, die dir das Leben erleichtern.

Die richtige Route planen

Auch bei der Planung deiner Route gilt: Weniger ist mehr. Halte deine Etappen kurz und gönne dir ausreichend Pausen. Du wirst schnell merken, dass es viel entspannter ist, wenn du dir Zeit lässt und nicht von einem Ort zum nächsten hetzt.

  • Wärmere Gefilde bevorzugen: Plane deine erste Reise am besten in wärmere Gegenden oder in der warmen Jahreszeit. Das macht vieles einfacher, besonders wenn du noch nicht so erfahren bist.
  • Campingführer nutzen: Ein Camping-Reiseführer kann dir bei der Planung helfen. Hier findest du vorgefertigte Routen und Empfehlungen für Campingplätze.

Empfehlenswerte Reiseziele für Camping-Neulinge

Einige besonders geeignete Ziele sind:

  • Frankreich: Wunderschöne Landschaften und eine hervorragende Infrastruktur.
  • Italien: Sonniges Wetter, tolle Strände und leckeres Essen.
  • Niederlande: Ideal für kürzere Anreisen und tolle Campingplätze.
  • Österreich und Dänemark: Ebenfalls gute Optionen für Anfänger, die eine Mischung aus Natur und Kultur erleben möchten.

Wildcampen für Anfänger?

Wildcampen klingt verlockend, ist aber nicht unbedingt für Anfänger geeignet. Es kann romantisch sein, irgendwo in der Natur zu übernachten, aber es gibt einige Dinge zu beachten:

  • Reglementierungen: In vielen Ländern ist Wildcamping streng geregelt oder sogar verboten. Informiere dich vorher, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
  • Sicherheit und Komfort: Gerade als Anfänger solltest du auf offiziellen Campingplätzen bleiben, die dir mehr Komfort und Sicherheit bieten.
Campen für Anfänger: Perfekt vorbereitet in den ersten Urlaub mit dem Wohnmobil starten | Wohnmobile mieten in Berlin bei MioCamper.de


Dein Platz: minimalistisch oder luxuriös?

Die Auswahl des richtigen Campingplatzes hängt ganz von deinen persönlichen Vorlieben ab. Bist du naturverbunden oder möchtest du auch im Urlaub nicht auf einen gewissen Komfort verzichten?

  • Naturverbunden: Einfach ausgestattete Plätze mitten in der Natur bieten dir ein authentisches Erlebnis.
  • Luxus: Campingplätze mit Pools, Restaurants und Animationsprogrammen sind ideal, wenn du es etwas komfortabler magst.

Probiere am besten beides aus, um herauszufinden, was dir am meisten zusagt.

Nützliche Tools: Apps, die Camping-Einsteigern helfen

Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Apps, die dir das Camping-Leben erleichtern können. Hier sind einige Beispiele:

  • Navigations-Apps: Helfen dir, den Weg zum Campingplatz zu finden und zeigen Alternativrouten bei Verkehrsstaus an.
  • Campingplatzführer-Apps: Bieten Informationen zu verschiedenen Campingplätzen, deren Ausstattung, Bewertungen und Preisen.
  • Wetter-Apps: Unverzichtbar, um sich auf unterschiedliche Wetterbedingungen vorzubereiten und spontane Planänderungen zu ermöglichen.
  • Erste-Hilfe-Apps: Bieten schnelle Anleitungen und Informationen zu Notfällen.
  • Outdoor-Survival-Guides: Geben grundlegende Überlebenstipps für unvorhergesehene Situationen in der Natur.
  • Camping-Checklisten-Apps: Unentbehrlich für Anfänger, um sicherzustellen, dass alles Nötige eingepackt wurde.

Praktische Tipps zur Vorbereitung

Frischwassertank, Spüle & Co.

Vor dem Losfahren alles bis zum Rand vollmachen? Ein typischer Anfängerfehler. Das muss nicht sein. Denn je voller der Frischwassertank, desto mehr Gewicht schleppst du mit. Das verändert nicht nur das Fahrverhalten des Wohnmobils, sondern verbraucht auch mehr Sprit. Fülle ihn stattdessen nur halbvoll – keine Sorge, Wasser bekommst du an allen Campingplätzen oder Tankstellen.

Essensversorgung

Beim Campen kümmert man sich um seine Verpflegung in der Regel selbst. Deshalb solltest du dir vorher Gedanken um deinen Lebensmittelvorrat machen. Meist gibt es auf den Campingplätzen kleine Läden oder gar Restaurants – dennoch empfiehlt es sich, ein paar Grundnahrungsmittel an Bord zu haben: Reis, Nudeln, Suppen, Eintöpfe, H-Milch, Öl, Gewürze.

Halte dich an einfache Gerichte mit wenig Zutaten – meist stehen dir nur maximal zwei Herdplatten zur Verfügung. Falls du keine Herdplatte im Camper hast, bringe einen Campingkocher mit.

Versprochen: Camper helfen sich!

Du hast das Gefühl, dass du jetzt bestens vorbereitet bist für deinen Camping-Urlaub? Die beste Nachricht kommt erst noch: Solltest du irgendwas vergessen haben oder Probleme haben – Camper helfen sich gegenseitig. Du kannst darauf zählen, dass die Nachbarin links dir beim Salz aushilft und der Nachbar rechts weiß, wie man einen Fahrradreifen repariert. Camper sind in der Regel sehr freundliche und aufgeschlossene Zeitgenossen, die dir gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wohnmobil-Tipp für Einsteiger: Richtig packen

Auch die Beladung des Wohnmobils hat einen Einfluss auf die Fahrweise. Mit der richtigen Verteilung des Gepäcks stellst du sicher, dass der Schwerpunkt des Fahrzeugs nicht beeinträchtigt wird. Beim Packen gilt deshalb: Schweres Gepäck (zum Beispiel Getränkekisten) gehört nach unten in die Achsnähe, leichtes Gepäck dagegen nach oben in die Schränke. Und bitte wirklich in die Schränke und nicht etwa auf die Arbeitsfläche! Lose Gegenstände, die während der Fahrt herumfliegen können nämlich gefährlich werden. Grundsätzlich gilt: Das zulässige Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden.

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Wohnmobil-Tipp für Einsteiger: Frisch- und Abwasser im Blick behalten

Wenn du ein Wohnmobil mietest, ist der Frischwassertank in der Regel schon für dich aufgefüllt. Das ist auch gut so, denn dieser Tank ist dafür verantwortlich, dass du duschen und im Camper kochen kannst. Den Tank kannst du auf Campingplätzen kontinuierlich auffüllen.

Ein unbeliebtes Thema bei Wohnmobil-Neulingen ist das Ausleeren des Abwassertanks. Aber keine Sorge: Viele Campingplätze verfügen über Entsorgungsstationen, wo du den Tank regelmäßig entleeren kannst. An anderen Orten ist das Entleeren tabu!

Je nach Wohnmobil-Modell und Toilettensystem unterscheidet sich die Entsorgung. Vor allem größere Wohnmobile verfügen in der Regel über einen Abwasserschlauch, mit dem du die Toilette in den entsprechenden Dump-Stationen entleeren kannst. Bei kleineren Campern, die nicht über ein richtiges Badezimmer verfügen, musst du mit Kassettentoiletten vorliebnehmen. Zum Entleeren einfach dem Fach entnehmen, zur Entsorgungsstation bringen, senkrecht aufstellen, Rohr öffnen, Ablassknopf drücken und danach mit Sanitärflüssigkeit reinigen.

Jetzt, wo du bestens vorbereitet bist, steht deinem ersten Campingabenteuer nichts mehr im Wege. Also schnapp dir deinen Campervan und los geht’s! Viel Spaß und gute Fahrt wünscht dir dein Team von MioCamper. 🚐

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